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CURRENT MOON






Zwei Tages-Tour der Radsportdamen 2008

 

On the road again!

 

Zwölf von vierzehn Frauen konnten an dieser wieder mal gelungenen Ausfahrt teilnehmen.

 

Wettertechnisch sah es am Freitagabend, zur Koffer- bzw. Kleintaschenabgabe nicht ganz so hoffnungsvoll aus. Festzuhalten sei an dieser Stelle: der 7,5-Tonner wurde nicht gebraucht. Wenn es darauf ankommt, kann sich auch „frau“ aufs Wesentliche beschränken. Das „kleine Schwarze“ und dergleichen blieben dann doch zu Hause.

Ein ganz lieber Dank geht an die beiden Ehegatten Peter H. und Tobi T., (keine Unbekannten in der hiesigen Szene), welche den Transport der überlebenswichtigen Dinge übernahmen, *Busserl*!

Am Samstagmorgen dann, den 23. August, Treffpunkt Vereinsheim, starteten elf Damen um kurz nach 10 Uhr bei kühlem, bewölkten Wetter, vereinzelt fiel sogar noch Regen, wie z. B. in Marbeck. Mit großen Bedenken und noch größerem Optimismus ging es los.  Ziel der Tour war dieses Jahr die Stadt Emmerich, am schönen Rhein gelegen. Eine flache Strecke wurde angekündigt, doch hierzu später mehr.

Mit der Sonne zumindest im Herzen, wenn nicht sogar eine Hand breit unterm Bauchnabel (Sonnengeflecht/Solarplexus), trat „frau“ in die Pedale. Über die Landesgrenze hinaus, in Bredevoort nach ca. 30km, die erste Verpflegungsstation mit fröhlichem Wiedersehen.

Nadine, Radkollegin derzeit mit Handicap, da in besonderen (anderen) Umständen, erwartete uns bereits mit altbewährten Köstlichkeiten. Wie zum Beispiel: verschiedene Schorlen in Bio-Qualität natürlich, zum Teil exotischem Bioobst und dem von Nadine Hand gebackenen begehrten Bananenkuchen. Lecker! Ja, alles hat so seine Vor- und Nachteile; wer nicht mitfahren kann und für die Verpflegung sorgt, kommt wenigstens an das wohl unter Verschluss stehende Geheimrezept. Besondere Delikatessen sollte man auch nur einmal im Jahr genießen, maximal. Lisa sieht das ganz bestimmt auch so. Danke, liebe Nadine, die Überraschung ist gelungen! Du musst jetzt nicht jedes Jahr für Nachwuchs sorgen, jedes zweite reicht. Weiter ging es dann durch Lichtenvoorde, Varsseveld, Terborg, Doetinchem, Zeddam nach´s Heerenberg. Huis Bergh erinnerte an die „Schlössertour“ im vergangenen Jahr. Dort verweilten die Damen zum Kaffee, Kuchen, wie auch Herzhaftem. Und zwar vis a´ vis der Burg. Bei immerhin noch trockenem Wetter genossen es die Mädels in geselliger, Frauen typischer Art und Weise. Gerd S. weiß offensichtlich, was den Damen gefällt, vielen Dank für den Tipp. Die Region mit dem schönen Waldgebiet heißt Montferland, eine wirklich wunderschöne „Ecke“.

In Wikipedia steht zu lesen:

das hügelige (bis 93 Meter über N.N.) Waldgebiet Montferland, das sich jenseits der Grenze in Elten fortsetzt, bietet viele Möglichkeiten zum Rad fahren und Wandern.

Soweit so gut.

Aufbruch dann mit leichtem Nieselregen, der sich Gott sei Dank auch nicht „weiterentwickelte“.

Die Damen blieben trocken und begegneten dann der einzigen, aber doch nennenswerten Herausforderung der Tour:

Hochelten

Der Name alleine ist schon Programm.

Von Schnappatmung über Yogaatmung wurden verschiedene Atemtechniken angewandt. Unvorstellbar für manche, wie das Sprechen für ein(ig)e in kombinierter Hechelatmung noch möglich war. Erwähnt ist hier natürlich nur ein verschwindend kleiner Teil der Damengruppe. Denn, auch wenn nicht für alle auf die entstandene Entfernung mehr hörbar, ist das fitte Gros der Truppe zweifelsohne trällernd die Anhöhe hoch geradelt. Oben dann am Sammelpunkt wuchs die Gruppe langsam von elf auf zwölf. Nein, keine hatte derweil entbunden, auch wenn es vom Zeitrahmen her möglich gewesen wäre. Dazu gestoßen ist Barbara, die bis zum Mittag noch arbeiten musste. Sie ist mal eben die Strecke, nur etwas abgekürzt, nachgeeilt. Immerhin mit freundlicher Begleitung ihres Gatten, auch „Schwalli“ genannt, aber auch mit dem Verzicht zweier geselliger Versorgungspausen. „frau“ kann eben nicht alles haben.

In Hochelten dann die beschauliche Aussicht ins Rheintal; wohl denen, die bereits mit allen Sinnen wieder wahrnehmen konnten. Ein etwas überforderter junger Mann, der noch kurz zuvor mit sich und dem Rheintal im Reinen war, übernahm die Kameraführung.

Auf das Ergebnis der Shootings warten sicher schon viele, da fast alle Fotos mit der freundlichen, aber bestimmten Aufforderung, „liebenswert“ in die Digicam zu schauen, geschossen wurden. Nach ersten konsternierten Blicken und einiger Übung ist dies hoffentlich auch gelungen. Wäre doch schade, ne Ulli?!

Wenig später, nach 100 Kilometern mehr auf dem Tacho, dann die Ankunft in Emmerich. Dort saßen die Damen mit einstimmigem Beschluss und kühlem Gerstensaft an der Rheinpromenade. Und wie kann es auch anders sein, wenn Engel reisen, die Sonne schien alleine nur für die SG´ lerinnen. Is klar ne!

Sogar zum Shoppen blieb noch Zeit, den Katjesladen konnte einfach keine ignorieren. Dagegen ignoriert der Autor hier die tatsächlich gekauften Mengen in den hübschen roten Tüten - sie passten doch so schön zum Trikot. Vielleicht auch zur Gesichtsfarbe?

Nachdem die Zimmer bezogen waren und die Damen sich zum Dinner frisch gemacht hatten, ging es dann erneut zur Promenade. Hier planten die Eventmanagerin Ellen nebst Assistentin Lisa ein Abendessen inklusive Tischmusikanten. Wohlwollend ist dies natürlich zur Kenntnis genommen worden. Wünsche blieben keine mehr offen.

Am Sonntagmorgen dann ein ausgiebiges Frühstück im Hotel. Außer den zwölf Radsportfrauen trauten sich zwei Herren in den Speiseraum. Dieses Frühstück könnte bei den beiden Männern zum Wendepunkt ihres Lebens geführt haben…möglicherweise sind sie heute ein Paar…!

Die Sonne schien zum Aufbruch, die Damen saßen im Sattel, so führte die Route über die Rheinbrücke nach Grieth am und auf dem Rheindamm entlang. Immer wieder Schafe (auch ohne Fahrrad), viel Landschaft, viele Frauen: ein Bild für die Götter. In Xanten machten die Mädels  Station bei Kaffee und frischem Gebäck. Auch hier Life-Musik dank eines Solisten; das nennt „frau“ Timing. Gestärkt fuhren die Damen weiter, es ging mit der Fähre nach Bislich, zuvor kurze Orientierungslosigkeit bezüglich des Fähranlegers. Weil 24 Augen sehen weniger als zwei, oder so. Über Wesel ging es vorbei an Drevenack, in Krudenburg über die Lippe, schließlich letzter Stopp bei Schloss Gartrop. Abschließend machten noch einige Fotos, und nachdem alle ihre Erfrischung ausgetrunken hatten, kam es zum Endspurt, dieweil die Eine oder Andere fröstelte. Keine Gänsehaut, sondern „Hummeltittchen“, so erweiterte sich bei mancher Radlerin der Wortschatz. Okay, die Bezeichnung Bildungsreise würde zu weit führen.

 

In Richtung Heimatstadt Borken fuhren die Sportlerinnen über Schermbeck und Raesfeld. Von da fanden die Räder den Weg quasi alleine zurück.

Ansonsten gab es keine besonderen Vorkommnisse, bis auf zwei Plattfüße, kamen alle gesund und wohlbehalten über.

 „ Traditioneller“ Abschluss im KAFFEEKLATSCH nach insgesamt 200 Kilometern mehr in den Beinen. Diese Tour konnte in allen hervorragend geplanten Punkten ans Vorjahr anknüpfen. Ja, liebste Ellen, liebste Lisa aus dieser Nummer kommt ihr nicht mehr raus.

Vielen Dank euch Beiden!

 

© Steffi

 

3.9.08 17:34


Zweitagestour der Radsportdamen vom SG

Viel Spaß für wenig Geld

15. September Samstagmorgen Punkt 10:00, Treffpunkt Vereinsheim, herrlichster Sonnenschein, der natürlich auch so bestellt war, wurde mit dem Ziel Telgte gestartet.
Von den derzeit „aktiven“ elf Radsportdamen hatten sich neun Frauen für die Tour angemeldet. Eine Dame fiel bereits schon im Vorfeld wegen Krankheit aus, eine weitere am Abfahrtmorgen. An dieser Stelle die besten Genesungswünsche auch an die Dame, der bereits der Saisonstart aus selbigem Grund versagt blieb.
Mit acht Damen ging es dann von Borken über Marbeck nach Heiden. Unterwegs wurde schon über die Belegung des neunten freigewordenen Bettes spekuliert…! Weiter dann über Reken Richtung Dülmen; bemerkt hatte keine, dass die Strecke um 2 Kilometer spontan verlängert wurde, da die sportlich hoch motivierten Damen dem geplanten Zeitrahmen etwas voraus fuhren. Passend überrascht wurde der weibliche Radfahrtrupp dann mit einer liebevoll vorbereiteten Verpflegungsstation. Hiermit einen lieben Dank an Ellens Freundin Gitte und deren Kinder, Peter und Eva, die dies möglich machten. Geboten wurden gesunde Säfte, Mineralwasser, Bananen, dazu ein von Lisa selbst gebackener Vollwertbananenkuchen, lecker. Ausgelassen wurde diese logistische Meisterleistung von allen Mädels gelobt. Vorerst gestärkt führte der Weg über Borkenberge am Flugplatz vorbei nach Seppenrade, zur ersten Sehenswürdigkeit. Burg Vischering in Lüdinghausen, nebst mittelalterlichem Spektakel, das sich mit zeitgenössisch kostümierten Darstellern samt passendem Equipment zeigte. An dieser Stelle war bereits klar, die „Reiseleitung“ (Ellen H. mit „Assistentin“ Elisabeth W.) hatte keine Kosten und Mühen gescheut. Oder, zur richtigen Zeit am richtigen Ort.
Im Burghof konnten die Damen diverse Heißgetränke sowie Dargebotenes mit allen Sinnen genießen. Die Stimmung von Anfang an heiter, das Wetter ideal, die bis dahin gefahrene Stecke wunderschön, witzelte frau derweil über die schon viel zu lange Positivliste. In Anbetracht der frei gewordenen Schlafstätte, liebäugelte eine Radlerin bereits mit einem Prinzen im prachtvoll gekleideten Gewand. Zur Beruhigung aller Ehemänner und Lebensgefährten vorab: das neunte Bett blieb selbstverständlich unbelegt. Weiter ging die Schlössertour dann nach Nordkirchen, zum beschaulichen namensgleichen Schloss. Unterwegs wie auch dort, immer wieder die unverzichtbaren Fotoshootings. Schnell fanden sich willige, wenn auch nicht immer taugliche Hobbyfotografen. Das Wetter ließ die Mädels nicht im Stich, sonnig und windstill konnten alle die Weiterfahrt vorbei an Ascheberg genießen. Da die Mädels; weiterhin fit, zusätzlich Zeit herausfuhren, entschieden sie kurzweg, im Hotel Krautkrämer in Münster-Hiltrup einzukehren. Dort genoss der mobile Trupp das durchaus ansprechende Ambiente auf der Gartenterasse direkt am See. Die Damen waren sich schnell einig, dies sei doch wohl sehr angemessen für Frau von Stand. Zumindest für ein paar Minuten, bis eine der dazugehörigen Dame, vom WC kommend, den Fantastereien zum Trotz die Zeitung mit den vier großen Buchstaben in den Händen hielt. Das VIP-Gehabe wurde just in diesem Moment jäh zu nichte gemacht, die darauf folgenden Lacher trösteten jedoch darüber hinweg.
Erneut gestärkt, steuerten die Radlerinnen nach ca. 113 Kilometern ihr Ziel in Telgte an. Um 17:30 konnten im Telgter Hof die Zimmer bezogen werden. Außerdem gehörten zum Rundumsorglos-Paket der Gepäcktransfer, der zum Hotel und zurück nach Borken, von zwei zuvorkommenden radsportbegeisterten Ehemännern übernommen wurde.
Einen krönenden Abschluss bot das wirklich hervorragende Abendessen im Telgter Hof. Als Aperitif gab es Sekt, bereits vorbestellt von der Radsportkollegin Martina W., auf deren Genesung angestoßen wurde. Lustig wechselte frau die Örtlichkeiten, um sich den wohlverdienten Absacker zu genehmigen. Der erste Tag endete ohne Pleiten, Pech und Pannen.
Um 9:00 am nächsten Morgen wurde gemütlich das reichhaltige Frühstücsksbuffet genossen.
Gegen 10:45 traten die Frauen in die Pedale und die Heimreise an, durch Münster, über die stündlich im Schnitt von 1.000 Radlern stark befahrene Promenade. Kurzer Stopp am Schlossplatz, um im Rahmen der Schlosskonzerte den Ohren etwas Klassik zu gönnen. Die Sonne schien, die Stimmung ungetrübt, ahnten die Bikerinnen noch nichts von der steifen Brise, die außerhalb der Stadt vorherrschte. Weiter ging es dann über Münster-Roxel zur Burg Hülshoff, und die eh schon mehr oder weniger strapazierte Beinmuskulatur wurde mehr denn je gefordert. Päuschen vor der Burg bei Kaffee und Kuchen, tiefsinnige Gesprächthemen gingen selbstverständlich nie aus. Sogar das Fachsimpeln über Material und Training fand dort Raum. Nun wartete eine Herausforderung sondergleichen auf die noch heiteren Damen:
Die Baumberge im WIND! Die Bäume allerdings nie da, wenn frau sie Windschattenspendenderweise gebraucht hätte. Der Weg führte durch Havixbeck zum Longinusturm, höchster Punkt im Münsterland. Aufsehen erregend hielt die Radsportgruppe der Damen, auch um das eine oder andere Dopingmittel (Power-Bar) einzuwerfen. Das Interview, welches die Damen einem entzückten Radsportkollegen aus fremden Gefilden gaben, musste aus Zeitgründen abgebrochen werden. Freundlich wurde auf die SG-HP verwiesen. Wieder auf das Rad geschwungen, ging die Fahrt wohl gemerkt gegen den wirklich böigen Wind weiter. Vorbei an Billerbeck nach Coesfeld, dort die nächste Verpflegungsstation. Bei der Firma Weiling (Bioladen), die freundlicherweise frisches Obst, Säfte, Mineralwasser und Kekse zur Verfügung stellte. Schnell waren die Radlerinnen sich über den guten und gesunden Geschmack der Waren einig. Auch diese Pause fand ein Ende, um die letzte Etappe der nicht mehr ganz so agilen Damen in Angriff zu nehmen. Richtung Reken, nach Heiden-Nordick, zur ersehnten Heimatstadt Borken.
Ankunft 17:00, nach gefahrenen 95 Kilometern und keinen besonderen Vorkommnissen, war das erste Ziel die Lokalität „Kaffeeklatsch“. Natürlich um den Biohaushalt mit isotonischem Getränk wieder ins Gleichgewicht zu bringen.
Insgesamt fuhren die Damen der Radsportabteilung vom SG ca. 212 Kilometer. Unklar ist derzeit die Route fürs nächste Jahr, sicher allerdings: die Radlerinnen freuen sich schon jetzt darauf. Ebenso auf regen Zulauf für die nächste Saison. Hilfreich für Neueinsteiger/innen die aktuell gegründete Hobbygruppe. Trainingzeiten hierfür Montagabend 18:00, am Mittwoch um 18:00 trainiert die Damengruppe.

21.9.07 17:17


War mal eben weg

Sommerpause sozusagen, wobei man nicht wirklich von Sommer sprechen kann, nein sicher nicht.

Keinen Bock auf myblog, keinen Bocke auf ICQ, keine Böcke, war einfach so, manchmal ist man mit anderen Dingen doch schon so was von ausgelastet...kaum zu glauben. Demnach ist viel passiert aber irgendwie auch wieder nicht, eben voll das Leben. Da ich so myblogmäßig völlig aus der Übung bin, frag ich mich doch "wen das hier überhaupt interessiert", hab ich mich sonst nie gefragt. Aber ich komm da wohl wieder rein, alles Gewohnheit.

Morgen hat meine Große Geburtstag: 16, süße 16! Waren das noch Zeiten, Mädels! Und sie liest gerade "Wir Kinder vom Bahnhofszoo" (im Deutschunterricht). Manches wiederholt doch allzu oft, trotzdem doch alles sooo im Wandel ist, komisch. Schulstress, Freundschaftsstress, erste große Liebe, all das ist doch immer sehr gleich. Die beste Freundin zickt rum, weil sie eben noch nicht in "festen Händen" ist, sich dadurch stark vernachlässig fühlt und sicherlich auch wird. Es kommt mir vor als sei es mir erst gestern passiert. Dabei feiere ich nächstes Jahr schon meinen 40. Nein ich werde nun nicht anfangen zu jammern, obwohl... nein ich schluck es runter.

Das soll für den Anfang reichen
16.8.07 22:03


...da hab ich die Frage nach beruflichem Zustand gestellt und es kam folgendes:

Ein gelbes, vier grüne Bärchen

TRÄGHEIT, STAGNATION, VERHEISSUNG

Sie kennen ja das Märchen vom Froschkönig. Da verliert eine Prinzessin ihren goldenen Ball. Das gute Stück plumpst in einen Brunnen, der fett mit Entengrütze überwuchert ist. Und ein Frosch muss dann nach dem Ball tauchen. Das ist ein Symbol für Ihre Situation. Sie denken, Sie sind die Prinzessin? Nein. Der Frosch? Auch nicht. Der goldene Ball? Vergessen Sies. Nein, Sie sind die Entengrütze. Entengrütze, das sind so grüne Algen, die mit Vorliebe Gewässer überdecken, in denen sich nichts bewegt. Bei Ihnen bewegt sich nämlich nichts. Vier grüne Bärchen bedeuten: Stillstand. Es geht nicht vorwärts bei Ihnen. Noch nicht mal rückwärts. Sie befinden sich in einem Zustand der Stagnation. Ihr Glück, dass Sie ein gelbes Bärchen gezogen haben. Das bedeutet: Das Gegenmittel kündigt sich an. Es kommt Bewegung in Ihren Sumpf. Die goldene Kugel rührt Ihre Grütze auf. Wie bitte? Sie wollen uns einreden, Sie seien gar nicht tatenlos? Sie machen doch alles mögliche? Sie seien durchaus aktiv? Na, scheinbar vielleicht. Aber innerlich gähnt die Leere eines öden Wartesaals. Da ist nichts los. Was Sie so an Aktivität abfackeln, das sind allenfalls Ablenkungsmanöver. Nein, bei Ihnen war Langeweile angesagt. Bisher. Aber jetzt kommt eine neue Farbe in Ihre grüne Dämmerung. Gelb, das bedeutet: Der Ehrgeiz kitzelt Sie. Die Aussicht auf goldene Dukaten bringt Sie auf Trab. Es könnte sogar sein, dass Sie Arbeitslust verspüren. Und ein bisschen was tun müssen Sie auch. Sie haben nämlich nur ein gelbes Bärchen gezogen, und das heisst: Ganz von allein werden Geld und Ruhm nicht auf Sie herabregnen. Sie müssen selbst nach der goldenen Kugel tauchen. Aber bei den verheissungsvollen Angeboten, die sich demnächst auftun, werden Sie schwerlich in der Grütze hängenbleiben!

Orakel vom Donnerstag, 16. August 2007, 21:30 Uhr

 
...morgen Früh ist ein Meeting unserer Abteilung (Marketing)...ob ich mich da mal nicht schon zu früh freue 

16.8.07 21:36


Der andere Weg

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Weniger zögern und mehr wagen, öfter innehalten, anstatt zu hasten, heute leben, anstatt zu verschieben, unsere Träume leben, anstatt unser Leben zu träumen

 

 

19.6.07 13:29


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